Unterricht in der Abschlussstufe

Unterricht in der Abschlussstufe


Mit Beendigung der Sekundarstufe I ist auch die allgemeine Schulzeit zu Ende und es schließt sich eine in der Regel dreijährige Berufsschulzeit an, die an den Förderschulen mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung „Abschlussstufe“ genannt wird.

In der Abschlussstufe sind Berufsorientierung und Vorbereitung auf die Arbeitswelt zentrale Anliegen. Der gesamte Unterricht orientiert sich daran und bezieht die Bereiche „soziales Miteinander“, „Wohnen“, „Freizeit“, „Arbeit und Beruf“, „Umwelt und Umweltschutz“, „Teilnahme am öffentlichen Leben“ und „Mobilität“ mit ein. Schlüsselkompetenzen wie Sozial- und Arbeitsverhalten, Selbstständigkeit und Lernverhalten werden dabei trainiert und im Unterricht mitverfolgt.

An zwei Praxistagen werden die Schüler auf den Arbeitsalltag vorbereitet. An dem ersten Praxistag geht es um Arbeiten, die mit Anleitung und Begleitung verrichtet werden (Tätigkeiten in der Baumschule, der Großküche, der Holzwerkstatt, im Altenheim etc.). Die Schüler sollen dabei die Möglichkeit haben, Arbeiten auszuprobieren, um sich besser einschätzen zu können.

Am zweiten Praxistag geht es um aktiv-kreative Angebote (Schülercafe‘, Medien, Musik, Mofaführerschein, Kreatives etc.). Angewandte Kulturtechniken und mehr sind Inhalte der übrigen Schultage. Tätigkeitsfelder sind hier Deutsch, Mathematik, Kunst, Werken, Musik, Textiles Gestalten und Arbeiten am Computer, Ipads und Digitalen Medien. 

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